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Satzung der Chorgemeinschaft Koisdorf e.V.

§ 1 – Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen „Chorgemeinschaft Koisdorf e.V.“.

Er führt die Tradition des im Jahre 1898 gegründeten Männergesang- und Leseverein „Fidel“ fort, der im Jahre 1906 in „Männergesangverein Eintracht Koisdorf“ umbenannt wurde. Von 1939 bis 1947 ruhte das Vereinsleben. Im Jahre 2012 wurden die Mitglieder des Frauenchores Koisdorf 1985 e.V. durch Fusion aufgenommen und bilden mit den Mitgliedern des Männergesangvereins eine Chorgemeinschaft.

Der Verein ist Mitglied des Chorverbandes Rheinland-Pfalz im Deutschen Chorverband e.V.

Der Verein hat seinen Sitz in Sinzig im Stadtteil Koisdorf und ist in das Vereinsregister im Amtsgericht Koblenz eingetragen.

Männer und Frauen werden von dieser Satzung gleichermaßen angesprochen und unterliegen ihr mit Rechten und Pflichten. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit des Satzungstextes wird in dieser Satzung durchgängig die maskuline Form verwendet.

§ 2 – Zweck des Vereins

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist die Pflege von Kunst und Kultur in Form des Chorgesanges.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch folgende Maßnahmen:

· Durch regelmäßige Proben bereitet sich der Chor für Konzerte und andere musikalische Veranstaltungen vor, stellt sich dabei auch in den Dienst der Öffentlichkeit.

· Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

· Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Die Mitglieder der Organe des Vereins, sowie mit Aufgaben zur Förderung des Vereins betraute Mitglieder, haben gegenüber dem Verein einen Anspruch auf Ersatz der ihnen in Zusammenhang mit ihrer Amtsausübung entstandenen Aufwendungen (§ 670 BGB) im Rahmen der Beschlüsse des Vorstandes und im Rahmen der finanziellen Leistungsfähigkeit des Vereins. Eine Ehrenamtspauschale (§ 3 Nr. 26 a EStG) in Form pauschalen Aufwendungsersatzes oder einer Tätigkeitsvergütung kann geleistet werden. Der Anspruch muss bis spätesten zum 15. März des auf das Jahr der Entstehung des Anspruches folgenden Jahres geltend gemacht werden. Anderenfalls ist der Anspruch verjährt.


Die Erfüllung des Vereinszwecks geschieht ohne Bevorzugung einer politischen oder konfessionellen Richtung.


§ 3 – Mitglieder

Der Verein besteht aus singenden und fördernden Mitgliedern. Singendes Mitglied kann jede am Gesang interessierte Person sein. Förderndes Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person sein, die die Bestrebungen des Vereins unterstützen will, ohne selbst zu singen.

Um die Aufnahme in den Verein ist beim Vorstand schriftlich nachzusuchen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

Mitglieder, die sich um den Verein besondere Verdienste erworben haben, können von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§ 4 – Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet
a) durch freiwilligen Austritt,
b) durch Tod,
c) durch Ausschluss.

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist zum Schluss eines Kalenderjahres. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt das ausscheidende Mitglied zur Bezahlung des Mitgliedsbeitrages verpflichtet.

Der Tod eines Mitgliedes bewirkt das sofortige Ausscheiden.

Ein Mitglied kann, wegen vereinsschädigenden Verhaltens und bei Verstoß gegen die Vereinssatzung, mit sofortiger Wirkung vom Vorstand ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied schriftlich bekanntzugeben.

Gegen den Beschluss steht dem Mitglied die Berufung zur Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muß innerhalb einer Frist von einem Monat beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Die Mitgliederversammlung, die über die Berufung entscheidet, ist innerhalb von zwei Monaten nach Eingang der Berufungsschrift einzuberufen.

Macht das Mitglied von der Berufung keinen Gebrauch, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, daß eine gerichtliche Anfechtung nicht mehr möglich ist.

§ 5 – Pflichten der Mitglieder


Alle Mitglieder haben die Interessen des Vereins zu fördern, die singenden Mitglieder außerdem die Pflicht, regelmäßig an den Proben und Auftritten teilzunehmen.

Jedes Mitglied ist verpflichtet, den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Beitrag pünktlich zu entrichten. Gleiches gilt für den von der Mitgliederversammlung aus besonderem Anlass beschlossenen Umlagesatz.

§ 6 - Organe des Vereins


Organe des Vereins sind
a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand

§ 7 – Die Mitgliederversammlung


Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Laufe eines Jahres durch den Vorstand einzuberufen, im Übrigen dann, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies beantragen.

Eine Mitgliederversammlung ist vierzehn Tage vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich einzuberufen. Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die erschienene Anzahl der Mitglieder beschlussfähig.

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder stellvertretenden Vorsitzenden geleitet. Alle Beschlüsse, mit Ausnahme von Satzungsänderungen und des Beschlusses der Auflösung des Vereins, werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefaßt. Für Satzungsänderungen und für den Beschluss der Auflösung des Vereins ist eine Dreiviertelmehrheit erforderlich.

Stimmberechtigt sind alle Mitglieder. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.

Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:
a) Festlegung, Abänderung und Auslegung der Satzung;
b) Entgegennahme des Jahresberichtes und der Jahresabrechnung des Vorstandes;
c) Wahl des Vorstandes;
d) Wahl von zwei Rechnungsprüfern auf die Dauer von einem Jahr;
e) Festsetzung des Mitgliedsbeitrages und eines Umlagesatzes nach § 5;
f) Genehmigung der Jahresabrechnung und Entlastung des Vorstandes;
g) Entscheidung über die Berufung nach § 3 und § 4 der Satzung;
h) Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins;
i) Ernennung von Ehrenmitgliedern.

Jedem Mitglied steht das Recht zu, Anträge einzubringen. Diese Anträge sind acht Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich und begründet beim Vorstand einzureichen.

Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen. Dieses muß vom jeweiligen Versammlungsleiter und Protokollführer unterschrieben werden.

 

§ 8 – Der Vorstand


Der Vorstand besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand und drei weiteren Mitgliedern. Der geschäftsführende Vorstand ist Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Jedes Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes ist allein vertretungsberechtigt.

Dem geschäftsführenden Vorstand gehören an
a) der Vorsitzende,
b) der stellvertretende Vorsitzende,
c) der Schriftführer,
d) der Kassierer.

Die drei weiteren Vorstandsmitglieder sind
a) der stellvertretende Kassierer,
b) zwei Beisitzer.

Scheidet ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes während der Wahlzeit aus, so übernimmt auf Beschluss des Vorstandes eines der übrigen Mitglieder die Geschäfte des Ausgeschiedenen bis zur satzungsgemäßen Neuwahl des Vorstandes.

Der Vorstand wird auf 2 Jahre gewählt. Der erste Vorsitzende, der Schriftführer, der stellvertretende Kassierer und der erste Beisitzer werden in den ungeraden Jahren gewählt. Der stellvertretende Vorsitzende, der Kassierer und der zweite Beisitzer werden in den geraden Jahren gewählt.

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandsitzungen, die vom Vorsitzenden oder stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich oder mündlich einberufen werden. Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstandes sind schriftlich niederzulegen.

§ 9 – Chorleiter


Der Chorleiter ist für die musikalische Leitung des Chores verantwortlich und hat wöchentlich Übungsstunden abzuhalten. Er trifft im Einvernehmen mit dem Vorstand die Auswahl der einzuübenden Lieder.

Der Chorleiter wird durch den Vorstand berufen und abberufen.

§ 10 – Geschäftsjahr


Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 11 – Auflösung des Vereins


Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit Zustimmung von drei Viertelteilen der erschienenen Mitglieder beschlossen werden.

Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende die gemeinsam vertretungsberechtigten Liquidatoren.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des gemeinnützigen Zwecks, fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Sinzig, die es ausschließlich und unmittelbar zur Förderung des Chorgesangs im Stadtteil Koisdorf zu verwenden hat.

§ 12 – Salvatorische Klausel


Die Mitgliederversammlung ermächtigt den Vorstand Satzungsänderungen selbstständig vorzunehmen, die auf Grund von Einwendungen des zuständigen Registergerichts oder des Finanzamtes notwendig werden. Der Vorstand hat die textliche Änderung mit einstimmiger Mehrheit zu beschließen. In der auf den Beschluss folgenden Mitgliederversammlung ist diese von der Satzungsänderung in Kenntnis zu setzen.


§ 13 – Schlussbestimmungen


Diese Satzung ersetzt die Satzung in der Fassung vom 21.01.2000.
Sie wurde von der Mitgliederversammlung am 27.04.2012 beschlossen und tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Der Vorstand kann zur vorliegenden Satzung eine Geschäftsordnung erlassen.



Sinzig-Koisdorf, den 27-04-2012

Joachim Fiege (Vorsitzender)
Hedy Thull (stellvertr. Vorsitzende)
Ursula Zimmermann (Schriftführerin)
Klaus Fromm (Kassierer)
Hildegard Seul (stellvertr. Kassiererin)
Thomas Bauer (1. Beisitzer)
Kurt Heuser (2. Beisitzer)

 

 

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